Tanzwissenschaftspreis NRW 2016 Tanzwissenschaftspreis NRW 2016

Hanna Walsdorf aus Heidelberg
wurde 2011 für ihre bisherigen theater- und tanzwissenschaftlichen Forschungen und Untersuchungen sowie das darauf aufbauende Forschungsprojekt “Ritualdesign für die Ballettbühne. Von der barocken Opernballetteinlage zum Charaktertanz (1600-1900)” ausgezeichnet.

Hanna Walsdorf über die Auszeichnung:
Die Ehrung mit dem Tanzwissenschaftspreis NRW 2011 hat mich darin bestärkt, meinen Weg in dieser jungen Forschungsdisziplin engagiert weiterzugehen. Dass die Jury mit ihrer Entscheidung einerseits meine bis dahin bereits abgeschlossenen historiographischen Arbeiten gewürdigt und andererseits den allerersten Entwurf meines Projekts „Ritualdesign für die Ballettbühne“ ausgezeichnet hat, hat mich in besonderem Maße ermutigt und angespornt, meine historische Theatertanzforschung voranzutreiben.

Ich habe die 2011 ausgezeichnete Projektidee stetig weiterentwickelt und damit schließlich als erste Tanzwissenschaftlerin überhaupt eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einwerben können, die seit 2014 am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig beheimatet ist. Der Preis des Deutschen Tanzarchiv Köln hat dafür eine wichtige Weiche gestellt.

Deutsches Tanzarchiv Köln Wissenschaftsministerium NRW